Papst Leo XIV.: Wo immer die Menschenwürde verletzt wird, müssen wir uns für den Frieden einsetzen.

Dorothy Day: Ein Vorbild christlicher Nachfolge

Als Nachfolger und Jünger (Schüler) Jesu Christi sind Sie dazu berufen, Ihr Leben aufrichtig (in Übereinstimmung mit Gottes Geboten) zu führen und für alles Gute und Richtige einzustehen, anstatt tatenlos (passiv) zuzusehen und das Böse geschehen zu lassen. In seiner Botschaft anlässlich der Jubiläumsaudienz im Vatikan im vergangenen Dezember erzählte Papst Leo XIV. eine Geschichte über Dorothy Day (1897-1980), Dienerin Gottes, die dies deutlich veranschaulichte.

Während der Weltwirtschaftskrise spielte die amerikanische Journalistin, Aktivistin und Konvertitin zum Katholizismus eine entscheidende Rolle bei der Mitbegründung der Catholic Worker-Bewegung.

Days Vermächtnis im Dienst an den Armen, den Einwanderern und der Arbeiterklasse ist ein Zeichen dafür, dass sie in einer sehr dunklen Zeit der Geschichte wirklich als christliche Jüngerin gelebt hat. Sie ist eines der besten Vorbilder, denen man nacheifern kann.

Aufgerufen, Treue und Konkretheit zu verkörpern

Inspiriert vom heutigen Evangelium forderte der Heilige Vater die Anwesenden auf, sich konkret für andere einzusetzen.

Louis forderte alle Anwesenden auf, Gottes Hilfe zu suchen, damit sie all ihre vielen Segnungen erkennen können, betonte aber gleichzeitig, dass wir uns gegenseitig in unseren Bemühungen unterstützen müssen, eine Gemeinschaft zu bilden, die die Liebe des Evangeliums wirklich widerspiegelt.

In diesem Zusammenhang betonte er, dass Dorothy Day ein vorbildliches Vorbild und eine Quelle der Inspiration für die katholischen Gläubigen sei.

Gesellschaftlichen Wandel bewirken, indem man dem Beispiel Christi folgt

„Das Feuer brannte in Dorothy“, sagte der Heilige Vater. „Dorothy verstand, dass das geplante Modell ihres Landes nicht allen gleiche Chancen bot. Dorothy verstand auch, dass zu viele Menschen durch ihre „Träume“, die zu „Alpträumen“ geworden waren, machtlos geworden waren, und weil sie Christin war, glaubte sie, dass es ihre Verantwortung war, sich für die Rechte der Arbeiter, Einwanderer und all jener einzusetzen, die unter einem ungerechten Wirtschaftssystem leiden.“

Dorothys umsichtiger und kompetenter Dienst, verbunden mit ihrer aufrichtigen Liebe zu anderen, ermöglichte es Papst Leo zu verstehen, wie Gott durch Dorothys Arbeit Empörung in Gemeinschaft verwandelte. Er erklärte weiter: „Hoffnung zu haben bedeutet, vereint zu sein (wie Jesus) und mit ihm im Einklang zu sein, so wie unser Feuer sein Feuer widerspiegelt.“

Deshalb bat er darum, dass dieses Jubiläum der Hoffnung diese Leidenschaft in uns und in der gesamten Kirche wieder entfachen möge.